Problem: man hat als günstiges Schnäppchen einen Subwoofer erstanden, welcher aber erst noch in sein Gehäuse gepackt werden muss. Doch welches empfiehlt sich für welches Einsatzgebiet?
Dieser Frage will ich hier mal kurz auf den Grund gehen um eventuelle Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.
Das wichtigste zu beachtende Kriterium ist die Resonanzfrequenz (”fs”) welche bei entsprechendem Tiefgang niedrig gehalten werden sollte. Bei einem Subwoofer sind 30 Hz ein guter Richtwert. Absobald das ganze Bundle in eine geschlossene Box gesteckt wird, steigt sogleich der Wert der Resonanzfrequenz an. An diesem Wert allein lässt sich eben keine genaue Aussage über die Verwendung treffen. Der zweit zu beachtende Wert ist die Gesamtgüte (”Qts”). Die “Güte” gibt die Stärke der Resonanfrequenz an und zeigt beiläufig noch eine Präzision dieses Wertes an.
Je niedriger also der Wert Qts ist, umso genauer aber auch ärmer an Bass ist die letztendliche Wiedergabe des Soundsignals.
Durch den Wert und der Freiluftresonanzfrequenz fs kann man nun daraus schließen welcher Chassis am geeignesten für sein Vorhaben ist.
Durch den physischen Näherungswert “x” kann man nun eine Empfehlung herausziehen.
Folgende Formel gilt: X = fs/Qts
vergleicht euer Ergebniss:
X <= 40 Transmissionline
X ca. 50 (40…80) geschlossene
X ca. 60 (50…100) Bandpass-Systeme
X ca. 100 (80…120) Bassreflex
X>= 120 Chassis für Hornsysteme
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